Donnerstag, 31. März 2016

Bärlauchpesto


Auf einem Spaziergang im Wiener Prater habe ich unlängst entdeckt, dass meine grüne Lieblingspflanze wieder in vollen Zügen zu sprießen begonnen hat.

Der ganze Prater ist momentan von einem feinen, knoblauchartigen Geruch durchzogen und überall findet man Leute, die so wie ich mit dem Sammeln der köstlichen Blätter beschäftigt sind.

Achtung dabei übrigens vor den Blättern von Maiglöckchen, Herbstzeitlosen oder auch der Gartentulpe. Sie sehen ähnlich aus und sind giftig.

Am besten könnt ihr die Blätter dadurch unterscheiden, dass Bärlauchblätter beim Rubbeln nach Knoblauch riechen.

Einen guten Beitrag zur Unterscheidung der Blätter habe ich bei ichkoche.at gefunden. Hier der Link dazu.

Falls ihr euch nicht sicher seit, könnt ihr die Blätter übrigens auch auf allen Märkten und im Lebensmittelhandel erwerben.

Entstanden ist aus meiner Ernte diesmal ein Bärlauchpesto mit köstlichen gerösteten Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl.

Wie ihr es zubereitet erfahrt ihr in untem stehenden Beitrag:



benötigt werden

  • 200g Bärlauch
  • 150ml Olivenöl
  • 100g Parmesan
  • 40g Pinienkerne
  • 1TL Salz
  • und natürlich: ein kräftiger Mixer

Bärlauchblätter waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern.

Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten, bis sie zu duften beginnen.

Bärlauch gemeinsam mit Olivenöl, gerösteten Pinienkernen und Salz im Mixer zu einer feinen Paste vermahlen. 

Parmesan hinzufügen. 

Nochmals kräftig durchmixen und Bärlauchpesto in heiß ausgespülte Gläser füllen. 

Falls ihr das Pesto nicht schon vorher aufesst, was höchstwahrscheinlich der Fall sein wird, hält sich das Pesto im Kühlschrank für mindestens 3 Wochen. 

Kleiner Tipp zum Schluss: Falls ihr zu wenig Bärlauch gefunden habt, könnt ihr das restliche Grün auch mittels Blattsalat (z.b. Rucola) strecken, da Bärlauch einen sehr intensiven Geschmack hat.



Gutes Gelingen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen